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Creative use of space

Portfolio der Woche: Vektor Junkies 22. Mai 2009

Torsten Posselt führt den Erfindergeist in neue Sphären und kreiert ganze Scharen von elektronischen Kreaturen und Geräten, die den Alltag sicherlich interessanter gestalten könnten.  Teilweise fiese kleine Dinger aber  immer originell - so sind Torstens Erfindungen... Mehr dazu im Interview mit dem Designer und Computerkünstler, der sich wirklich mit „Creative Use of Space" auskennt.
 
Vektor Junkies
 
Q: Du betreibst die Website VEKTORJUNKIES. Das klingt ein bisschen wie ein Paradies für Grafikdesigner. Worum geht es da?
 
A: VEKTORJUNKIES ist irgendwie eine Art persönlicher Spielplatz. Es basiert alles auf den ganzen Sachen die ich früher gemacht habe, zum Beispiel Graffiti oder Grafikdesign. Außerdem sind dort  aktuelle Projekte zu finden. Momentan arbeite ich unter dem Künstlernamen SORT OF, den ich benutze, wenn ich all diese Dinge mit einander kombiniere - dabei benutze ich alle möglichen Medien, die mir gefallen.
 
Vektor Junkies
ICYS TK 5000 ist ein Roboter, der mit einer Kamera und Gesichtserkennungssoftware ausgestattet ist.
Q: Du hast Deine Finger ja in vielen kreativen Projekten, wenn man so will. Kannst Du einige von ihnen kurz für uns zusammenfassen?
 
A: Ich bin eigentlich ein traditioneller Grafikdesigner aber in den letzten paar Jahren haben mich Bereiche wie Computerdesign und digitale Kunst zunehmend neugierig gemacht. Mir gefallen elektronische Spielzeuge, interaktive Installationen, Filme und gutes Grafikdesign. Man könnte sagen, dass ich lustiges Zeug für Kids mache, die nie wirklich erwachsen geworden sind.
 
Q: Du hast ein tolles urbanes Mini-Golf-Gerät erfunden. Wie funktioniert das?
 
 
Vektor Junkies
Ein Bauteil von PUTPUT, dem urbanen Mini-Golf-Gerät.
A: Ihr meint PUTPUT, das schwarze UFO! Das ist eigentlich ein Staubsauger, in den ich mich eingehackt, modifiziert und dann in dieses Spielzeug verwandelt habe. Herausgekommen ist ein tragbares Mini-Golf-Gerät, das überall in der Stadt Platz findet. Es soll ein bisschen öffentlichen Raum zurückerobern und bewegt sich unabhängig, erkennt Hindernisse, kann sie umfahren und sich sogar vor ihnen ducken. Die Schwierigkeit besteht natürlich darin zu versuchen, den Ball in einem beweglichen Loch zu versenken - aber das macht das Ganze eigentlich noch lustiger.
 
Q: Woran arbeitest Du gerade und was sind Deine Zukunftspläne?
 
 
A: Derzeit spiele ich mit Twitter herum. Offen gesagt bin ich Twitter gegenüber ein bisschen skeptisch. Da werden kleine zwitschernde Vögel dafür benutzt, einen Riesenhaufen unnützer Informationen zu produzieren. Ich baue gerade einen Schwarm elektronischer Vögel, die die Tweets der User so übersetzen, dass etwas herauskommt, das in der realen Welt existiert, nicht nur in der virtuellen. Die Vögel werden mit dem Twitter-Interface verbunden sein, sodass man sich gewisse Stichwörter in den öffentlichen Zeitsträngen anzeigen lassen kann und sieht, was die Leute dazu sagen. Dann schauen wir mal, wie viel Krach diese Art der Information wirklich macht.
 
MOVING SHADOWS MOVING SHADOWS MOVING SHADOWS MUCOM
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johannesM
gepostet von: johannesM | 19.11.2009 16:41
 
yay, cool projects!!
camilorojas
gepostet von: camilorojas | 13.06.2009 02:22
 
oh lala. That's interesting. creative and funny, It's seems that you have fun while working on your projects!
 

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