Ob sie nun übers Meer geschippert oder unter der Wasseroberfläche angeschwommen kommen - zahlreiche coole Trends haben erneut ihren Weg zu uns gefunden. Und auch ein paar fürs Festland haben wir parat.
Die Schwimmenden Städte von Serenissima sind eine Flotte von drei handgemachten Booten, deren Besatzung eine Gruppe von Künstlern ist, die auf der Adria zwischen Slowenien und Venedig unterwegs sind. Die visuelle Künstlerin SWOON hat die drei schwimmenden Skulpturen entworfen. Sie bestehen aus Altmaterial und sind mit Malerei und Installationen verziert, die von SWOON und anderen Designern stammen.
Die Crew besteht aus Performance-Künstlern, Fotografen und Musikern, die zusammen eine faszinierende Gruppe von Charakteren bilden und ihr Abenteuer auf ihrem ganzen Weg dokumentieren.
Als wir zum ersten Mal von dem Projekt gelesen haben, zweifelten wir daran, dass die Kunstwerke die Reise tatsächlich überdauern würden. Mittlerweile sind sie aber erfolgreich in Venedig angekommen und liegen vor der Küste der Insel Certosa vertäut. Im Rahmen der Biennale Venedig werden sie die ganze Woche ausgestellt. Die Boote und die Crew bieten außerdem Performances im kleinen Rahmen, die Musik, Schattentheater und Erzählungen miteinbeziehen.
Die Arbeiten von SWOON werden überall auf der Welt ausgestellt und finden sich auch in einer Vielzahl von Medien wieder. Von den Straßen von Brooklyn hat sich ihre Kunst über die Wände von New York auf die Wände von Galerien und Museen und nun aufs offene Wasser ausgebreitet. Ahoi!
El Bocho war kürzlich der Künstler des Portfolio der Woche hier auf MINI Space - jetzt präsentiert er etwas ganz Neues auf den Straßen von Berlin. Am 26. Juni will er einen neuen Weltrekord für das größte TAPE-ART-Kunstwerk unter freiem Himmel aufstellen.
Das Stickermag Klebstoff ist das erste Magazin, das komplett aus abziehbaren Aufklebern besteht - Do-it-Yourself in Reinform also. Bestellt euch eure Ausgabe und verschönert mit den Stickern eure Inneneinrichtung und verziert damit euer Fahrrad oder eure Stoßstange. Damit holt ihr euch die Arbeiten von 24 talentierten, unabhängigen Designern in den Alltag und unterstützt gleichzeitig ein tolles neues Projekt.
Ein Zehn-Gänge-Menü zu kochen ist selbst für eine erfahrene Restaurantküche eine gewaltige Aufgabe. Das Paar, das hinter Hidden Kitchen steckt, bewältigt dies zwei Mal pro Woche in seinem Pariser Appartement. Wer einen der begehrten Plätze erhält, bekommt erst ein paar Tage vorher eine Anfahrtsbeschreibung per E-Mail - so will man die Chance, entdeckt zu werden, minimieren. Die Gäste werden mit einem Champagner begrüßt und bekommen fast vier Stunden lang exquisit zubereitete Gerichte der Saison mit dazu passendem Wein serviert. Das Konzept mag nicht unbedingt gänzlich neu sein, aber Hidden Kitchen lässt wirklich nichts anbrennen und macht das Essen zu Hause zu einem eindrucksvolleren Erlebnis als ein Dinner im Restaurant. In einer kulinarischen Hochburg wie Paris ist das alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
Die putzigen Kreaturen sind elektronische Visitenkarten in einer süßen, bunten Hülle. Man kann sie mit einer Liste seiner Social Networks füttern und sie dann ausführen. Um seine Informationen mit Freunden auszutauschen, muss man lediglich seinen Poken mittels eines High-Five mit einem anderen verbinden. Wenn man den Poken dann wieder mit dem Rechner verbindet, werden sofort die virtuellen Profile von allen Leuten angezeigt, denen man in der Real World begegnet ist. Erstaunlich, dass etwas, das so winzig ist, auch so nützlich sein kann.
Das bei weitem faszinierendste Merkmal dieser seltsamen Kreatur ist die Tatsache, dass sie tatsächlich Luft atmet. Allein wegen seiner schieren Größe sollte man auf Distanz zum Arapaima bleiben - darüber hinaus isst er nicht nur Fisch sondern ist auch dafür bekannt, Vögel herunterzuschlingen, die der Wasseroberfläche zu nahe kommen. Der Arapaima ist mit einer Länge von bis zu viereinhalb Metern einer der größten Süßwasserfische der Welt. Im Amazonas wird er gejagt und verspeist - in Aquarien überall auf der Welt wird er als Attraktion bewundert.
Hier könnt ihr euch ein Video ansehen, in dem Menschen mit dem Arapaima interagieren.
Kann mich gerade nicht entscheiden... finde die alle sehr gut :)
[User] Gerade noch mal Glück gehabt - ich dachte eben, es wäre schon Mittwoch.
[User] Der Gott des Früherwachens an Samstagen möchte sich bitte zwecks heftiger Blasphemie bei mir melden.
[User] Ich hätte gern zwei Wetter gleichzeitig, ein schlechtes zum drüber beschweren und ein gutes für draussen.
[User] Der Trick ist, viel mehr als alles zu wollen - dann aber nur einen kleinen Teil davon zu können. Überfluss und Askese, endlich vereint.
[User] Ehrlich gesagt erinnere ich mich nur noch facebookhaft an die Zeit vor Twitter.