Kein Wunder, dass dieses Geheimnis so wohl gehütet wurde. Da sollte es einen MINI geben, den noch niemand außerhalb von Shanghai jemals zu Gesicht bekommen hatte. Stammte sein Interieur tatsächlich aus der Feder von Alan Sheppard, Chefdesigner von Rolls-Royce Motor Cars? Feinster Cashmere? Flauschige Teppiche aus Lammwolle? Alle Welt war gespannt. Also machte sich das MINI Space Team auf den Weg, um über diesen geheimnisumwobenen MINI zu berichten, der an einem sommerlichen Münchner Dienstag feierlich enthüllt werden sollte.
Nicht jeder weiß, was ihn oder sie am Marstallplatz in München erwartet. Und die wenigsten rechnen hier vermutlich mit einem so markanten Bauwerk, wie es die temporäre Spielstätte Pavillon 21 MINI Opera Space ist. Seine Form steckt voller Intensität, sein Umfeld voller Geschichte. Und auf diesem Platz mitten im Stadtzentrum, mitten im schönsten Sonnenschein, hatte der edelste MINI aller Zeiten seinen großen Auftritt. Kann das Leben schön sein.
Doch auch Scharen von Fotografen und Presseleuten hatten Witterung aufgenommen, sodass die heitere Gelassenheit des herrlichen Sommertags schon bald von wuseliger Geschäftigkeit abgelöst wurde. Das galt auch für uns. Denn jetzt hieß es arbeiten. Mit samtenen Kordeln wurde der VIP-Bereich abgegrenzt, Kameraleute wuchteten schweres Gerät aus gepolsterten Koffern. Und dann das Blitzlichtgewitter - für Jade Jagger, die in Begleitung ihres Freunds Adrian Fillary kam. Um uns herum aufgeregtes Raunen.
Draußen gab es Cocktails in schicken Gläsern und man musste nur die Augen aufsperren und bekam ganz automatisch eine Lektion in Sachen Mode. Drinnen erwarteten uns Scheinwerferlicht und gespannte Vorfreude. Auf dem roten Teppich vor dem Pavillon 21 MINI Opera Space, tummelten sich immer mehr Stilettos, Sandalen und Canvas-Slipper in allen Farben. Dr. Segler, traf in seiner neuen Position als Bereichsleiter MINI Markenmanagement auf MINI Design-Chef Anders Warming, und die beiden fachsimpelten eine Runde miteinander. Überall herrschte eine locker-lässige, fröhliche Atmosphäre. Und warum auch nicht? Das Essen war gut, es gab erfrischende Getränke. Ein neues Mitglied im Kreise der MINI Familie sollte getauft werden, und die Hitze eines strahlenden Sommertages klang ganz allmählich ab.
Dr. Segler erklomm die Bühne, um das Event offiziell zu eröffnen und begrüßte die Anwesenden. Thema seiner Rede war natürlich der Pavillon 21 MINI Opera Space und seine Bedeutung für MINIs Konzept des „Creative Use of Space", das mittlerweile Kultstatus erlangt hat.
In seinem zweiten Jahr, etwa nach der Hälfte des vierwöchigen Programms, kam der Pavillon 21 MINI Opera Space so richtig in Schwung und ist aus dem Herzen der Stadt fast nicht mehr wegzudenken. Das Angebot der morgendlichen Yogastunden endete gestern mit einer Rekordteilnehmerzahl. In den letzten zwei Wochen standen Clubbing-Events mit Paul Van Dyk und Ricardo Villalobos auf dem Programm. The Ting Tings und HURTS sind aufgetreten, und es ist noch lange nicht vorbei. Nun ist es an der Zeit, ein bisschen Bein zu zeigen!
Sexy ist er, der MINI INSPIRED BY GOODWOOD. Es führt einfach kein Weg dran vorbei. Was uns als Erstes auffällt ist die Farbtiefe des Diamond Black, die seinen glänzenden Körper umschmeichelt. Dieses Modell von MINI bekam als einziges einen Anstrich von Rolls-Royce verpasst, mit dem Ergebnis, dass man den Blick so schnell nicht wieder abwenden kann. Man hat allerdings das Gefühl, dass sich der MINI nicht sonderlich von dem ganzen Trubel um ihn herum beeindrucken lässt. Schließlich ist er ja auch ein echter MINI Hatch, nur eben einer, der sich in den makellosesten aller Sonntagskleider herausgeputzt hat. Der Einbau der Standard-Motorhaube zum Cooper S Motor ist ein Ausdruck des für das Modell typischen Understatements. Ganz ohne Lufteinlass - kein Schaulaufen: hier geht's um Sein und nicht um Schein.
Wir warfen einen Blick hinein: Die Innenausstattung verriet Liebe zu (unauffälligen) Details, und einige der schönsten Elemente des MINI Yours Design Programms waren an Bord. Die Instrumentierung war auf absoluten Minimalismus ausgerichtet. Stellt Euch Schwarz auf Schwarz mit hier und da ein klein wenig Weiß vor, gerade so viel, dass man die Ziffern ablesen kann.
Um genau diese Elemente ging es in Anders Warmings Rede über den MINI - er hob vor allem die Ästhetik des puristischen Designs hervor, welches den Details des auf 1000 Stück limitierten Sondermodells zugrunde lag. Ausgelegt ist der MINI mit langflorigen Fußmatten aus Lammwolle, die Sitze sind aus weichem Leder. Das Armaturenbrett ist aus dunklem Walnuss-Furnier.
Warming wurde bald durch die charmante Jade Jagger auf der Bühne begleitet. Sie ist nicht nur ein weiteres hübsches Gesicht. Die Mick Jagger Tochter gehört selbst zur MINI Königsklasse: Sie besitzt heute einen Classic Mini Cooper S. Und auch das erste Auto, das sie jemals gefahren hat, war ein Classic Mini. Wenn das mal keine glaubwürdige MINI Botschafterin ist.
Auch bezaubernd, war wieder einmal Pips Taylor vom MINI Space Team, die mit Warming vor laufender Kamera über das Erbe und Design von MINI sprach und darüber, was das Programm in Zukunft noch für uns bereithält.
MINI INSPIRED BY GOODWOOD, 1 of 1000.
Das Warten hatte ein Ende und die Gäste liefen weiterhin um den Ehrengast des Abends herum; der MINI INSPIRED BY GOODWOOD in Diamond Black ist ein wahres Meisterwerk. DJ Hell machte sich an den Turntables zu schaffen und die, die nicht gerade in Gespräche mit ihren Begleitern oder Handys vertieft waren, strömten auf die Tanzfläche. Das Motto lautete anscheinend: Alles schön entspannt angehen. Genau so sollte eine heiße Sommernacht inmitten des Großstadtdjungels sein.
„Sehen ist Glauben" stimmt also wirklich! Berichte aus Shanghai hatten traditionelles MINI Design versprochen, optisch aufgewertet mit dem unnachahmlichen Prädikat von Goodwood-Legende Rolls-Royce, die dem Modell den letzten Schliff verpassten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist - vor allem in Verbindung mit einem sonnigen Sommerabend - ein wahrhaft unvergesslicher Anblick.