1. Wasserturm aus Buntglas
Street Art ist nichts Neues – aber dieses unglaubliche Outdoor-Projekt des in Brooklyn ansässigen Künstlers Tom Fruin ist definitiv noch nie dagewesen. Von seinem Aussichtspunkt oben auf der Plattform eines ehemaligen Wasserturms strahlt der 20-Fuß-hohe Watertower wie ein Leuchtturm über die “Dumbo”-Überführung (Down Under the Manhattan Bridge Overpass) in New York City. Das Erstaunliche an der leuchtenden Konstruktion: Sie besteht aus ausrangierten und recycelten Materialien, darunter mehr als 1.000 geretteten Scheiben Plexiglas, und verwandelt so alltäglichen Abfall in ein kirchenähnliches Objekt. Hell wie ein Buntglasfenster bei Tag erleuchtet Watertower die New Yorker Skyline mit Hilfe einer von Ryan Holsopple entworfenen Lichtinszenierung bis weit in die Nacht hinein.
2. Das Universum
Wann wird denn eigentlich mal nicht über das Universum diskutiert? Das MINI Space Team ist ein echter Nerd, wenn es um den aktuellsten Weltraum-Trend geht, und wenn wir vom Sofa aus in die Sterne gucken wollen, kramen wir die letzte Folge von The Newsroom für einen interaktiven Ausflug quer durch die Milchstraße aus – Galileo wäre garantiert vor Neid erblasst.
Für das Projekt Photopic Sky Survey fing ein Stativ mit sechs synchronisierten Kameras ganze 37.440 Fotos des Nachthimmels ein, die von verschiedenen Orten auf beiden Erdhalbkugeln aufgenommen wurden. Ein ganzes Jahr lang wurden diese Fotos dann zu einem Bild mit 5.000 Megapixeln zusammengesetzt, das die eigene Sicht auf den Himmel völlig verändert. Heranzooomen kann man Planeten, planetarische Nebel, ferne Galaxien und – wenn man weiß, wohin man sehen muss – sogar einige Supernovae. Und all das mit nur wenigen Mausklicks. Wer Höhenangst hat sollte allerdings lieber nicht nach unten sehen...
Du möchtest von unterwegs aus quer durch den Nachthimmel navigieren? Mit diesen coolen Apps kannst Du jetzt Dein Wissen über die Sternbilder auffrischen und Dein Date beim nächsten Spaziergang unter sternenklarem Himmel beeindrucken.
Der Trend zu grüner Mode ist nicht neu, doch jetzt schießen angehende Designer regelrecht wie Pilze aus dem Boden. Mit dabei haben sie jede Menge innovativer Ideen, um zu den Wurzeln dieses anhaltenden Trends zu gelangen. Wenn Ihr Euch mit einer grünen Ehrenmedaille schmücken wollt, ist vielleicht der litauische Designer Egle Cekanaviciute etwas für Euch. Seine Kollektion „Seed“ besteht aus unbehandelten Stoffen aus kontrolliert biologischem Anbau und dient gleichzeitig als tragbarer Blumentopf. Säht Samen in Taschen, Ärmel und Futter und seht der Fauna beim Wachsen und Gedeihen auf Eurer eigenen Kleidung zu.
Keine Lust, so lange zu warten? Dann ist vielleicht Stevie Famularis Green Line Serie mit vorgefertigten Modellen das Richtige für Euch. Grüner als diese lebende, atmende Kollektion aus bepflanzten Kleidungstücken wird’s nicht! Unter den 5.000 lebenden Blüten findet Ihr Mohnblumen, Gänseblümchen und zarte Sprossen.
Und das Beste daran? Euren Regenschirm könnt Ihr getrost zu Hause lassen.
4. Vergängliche Bücher
Durch das kurzlebige digitale Zeitalter, in dem wir uns heute befinden, haben wir eine Art distanzierten Respekt für die immerwährende Macht der Bücher entwickelt. Sie mögen zwar schwer, unhandlich und veraltet sein, doch sie sind unvergänglich. Vor kurzem haben Designer jedoch dafür gesorgt, dass sogar die treuen Wälzer mit der Zeit gehen.
Nehmen wir das visionäre argentinische Verlagshaus Eterna Cadencia. Damit junge Autoren keinen Staub auf den Regalen wohlmeinender Käufer ansammeln, haben sie das “Book That Can't Wait” entworfen, das mit Tinte bedruckt ist, die buchstäblich 60 Tage, nachdem das Buch geöffnet wurde, verschwindet. Es ist eine Erinnerung an den Zauber von Büchern zur rechten Zeit – und eine reizvolle dazu, wie der Ausverkauf am ersten Tag gezeigt hat.
Dem in nichts nachstehend hat das deutsche Designstudio Kolle Rebbe ein essbares Kochbuch - Das Echte Und Einzige Kochbuch - aus Lasagneplatten entworfen, in dem der Text direkt in die Platte eingepresst wurde. Denkt daran, das Buch bis zum Ende zu lesen, bevor Ihr alles aufesst!
5. ChargeCard: Intelligente Ladekarte für das 007 Set
Du kennst das. Es war ein Wahnsinnsabend. Du kamst, sahst, siegtest –und hast vergessen, Dein Handy aufzuladen, bevor Du in Deinen coolen Party-Klamotten feiern gegangen bist.
Hier verschafft die ChargeCard Abhilfe. Sie passt flach ins Portemonnaie und verfügt aufgeklappt über einen herkömmlichen USB-Stecker mit dem man überall aufladen kann – ganz ohne nervigen Kabelsalat. Und seien wir ehrlich: Nicht mehr lange und jedes Café wird mit dem Kaffeeauch den USB Portanbieten. Die ChargeCard hat ihr Ziel auf Kickstarter von $50.000 in weniger als einem Monat in beeindruckender “Warum zum Teufel ist uns das nicht eingefallen”-Manier mehr als verdoppelt.
Es war spät und Du kannst Dich nicht mehr an die letzten Ereignisse des Abends erinnern? Einzelheiten kannst Du nicht herausfinden, weil Dein Akku leer ist? Dieser kleine Lebensretter mit dem passenden Namen sorgt dafür, dass Dir noch genug Saft bleibt, wenn es an der Zeit ist, Schadenskontrolle bezüglich unbesonnener Nachrichten, Anrufe oder Taten zu betreiben.
Endlich mal eine Karte aus Plastik, die Deinem Kontostand nichts anhaben kann!
Du hast selbst etwas Cooles entdeckt? Für crowdgesourcte Geheimtipps sind wir immer zu haben. Hinweise bitte unten als Kommentar!
Il libro che non puo' aspettare... ma secondo me esisteva gia', lo avevo gia' letto... e ora lo ho ritrovato! E' in un racconto dello scrittore Franco Tagilafierro. Il racconto si chiama "il best seller" ed e' il primo nella sua raccolta "Racconti a Orologeria". Si puo' leggerlo su googlebooks.
Magari lo avevano letto in Argentina?
Magari lo avevano letto in Argentina?