Das MINI Space Team hatte in der Schweiz ja so einige Abfahrten vor sich, aber denkt bloß nicht, dass wir hier nur dem Wintersport frönen konnten - es gab für uns jede Menge zu tun. Denn MINI hatte sich ja schließlich in einem gekonnten Manöver mit Burton Snowboards verbündet - als Sponsor für die Burton Global Open of Snowboarding. Was uns natürlich hohe Erwartungen von allen Seiten einbrachte.
Die BGOS? Ja, genau! Die weltweiten Turniere, die nördlich und südlich des Äquators das ganze Jahr über für Furore sorgen. Snowboarden im Sommer? Kein Problem! Meldet euch einfach bei der NZO in Neuseeland an und ab auf die Pisten! Denn wie inzwischen jeder echte MINI Spacer weiß, gibt's ja schließlich keine Nebensaison.
Als wir bei den Burton European Open - einem der vier BOGS-Turniere - ankamen, tauchten die Sonnenstrahlen die markante Architektur des Austragungsortes Laax in ein schon fast MINI spaciges Licht. Die Mischung aus traditionellem und zeitgenössischem Design in diesem chilligen Wintersportort bildet einen schönen Kontrast und zeigt, wie sehr die Einwohner Alt und Neu - Tradition und Fortschritt - in Einklang bringen können.
Seit einiger Zeit ging das Gerücht durch den Ort, es gebe da so ein geheimnisvolles Iglu, etwa so groß wie ein Container, bzw. einen Container in der Größe eines Iglus. Drin sei ein MINI Countryman gewesen, der durch Laax' dichte Wolkendecke auf den Berg geflogen sei ...
Eine Flotte von MINI Shuttles für die Snowboard-Teams sauste auch ständig im Dorf hin und her. Wir schnallten uns an: Da wir einen weiten Weg vor uns hatten ...
Nach einer idyllischen Fahrt in Laax' überdimensionaler Riesengondel erwartete uns auf dem Berg ein echt wildes Spektakel: Das Gewusel von Snowboardern, Medien und Zuschauern und die unglaublichen Dimensionen des Wintersportgebietes beeindruckten uns schwer.
Der immer wieder heruntergebetete Rat, es doch ruhig angehen zu lassen, brachte den Nervenkitzel des Weltklasse-Turniers immer wieder auf ein erträgliches Level. Passt ja auch zum Snowboarden. Der Sport hat sich schließlich aus dem Surfen und dem Skaten entwickelt. Also immer schön locker bleiben!
Am Ende fanden wir dann den geheimnisvollen Container und damit den inzwischen als Gipfelstürmer berühmten MINI Countryman, dazu eine Ansammlung von Kuckucksuhren - und ein wirklich atemberaubendes Panorama.
Mit Blick auf den Hang war erst einmal chillen angesagt. Unser Platz bot einen perfekten Überblick über das Turnier - das Geschehen war in vollem Gange und alles endlich an seinem Platz.
Allerdings hatten wir bei der tollen Stimmung völlig die Zeit vergessen - es war schon ziemlich spät und plötzlich merkten wir, dass uns nur noch die Pistenmaschine bei unserer kleinen Party die Treue hielt.
Aber der Schweizer Sonnenuntergang hatte eine so absolut magische Anziehungskraft auf uns, dass wir erst mal alle Bedenken über Bord warfen und dann uns selbst auf das Bord - in die schönsten und wildesten Hänge, die der Berg so zu bieten hatte ... Das Problem war nur, dass wir echt keine Ahnung hatten, wo wir hinmussten. Es wurde immer dunkler. Und das Tal war weit weg ...
Ja, wir haben uns tatsächlich verfahren. Sogar ziemlich krass, wie wir bald merkten. Und weil uns weder ein freundlich scheinender Mond den Weg wies noch irgendein netter Fondue- oder Schnapsduft, sah es echt nicht gut für uns aus. Böse Zungen behaupten ja, dass die Angsthasen unter uns sogar nach der Bergwacht riefen.
Wo sind eigentlich die Bernhardiner, wenn man sie mal braucht? Na ja, am Ende rettete uns kein Tier, sondern das riesige Glück, dass sich der dichte Nebel lichtete und im fahlen Mondlicht eine schaurig-schöne Gondel freigab, die sich dann auch noch ruckartig in Gang setzte und uns den Weg nach Hause wies.
Und das tat sie echt zuverlässig: Je mehr wir uns - völlig fertig und total erleichtert - dem Tal näherten, desto lauter klang uns der Sound von klirrenden Gläsern und feuchtfröhlicher Feierlaune durch die Tannen entgegen. Wir waren auf eine Party gestoßen, und zwar am Eingang des berüchtigten Iglus, wo wir erst mal mit Freibier, äh, dampfendem Glühwein empfangen wurden.
Am Ende hatten die BEO an allen Ecken und Enden wirklich alles und jeden in ihren sportlichen Bann gezogen: Alte Hasen versorgten die Neuankömmlinge mit gut gemeinten Wegbeschreibungen auf Schwiezerdütsch. Und die Einheimischen gönnten sich nach einem langen Tag auf der Piste erst mal im nächsten Supermarkt ein Sixpack, natürlich eine ortsansässige Biersorte. So vergingen die BEO-Tage wie im Flug: voller Leben, Kampfgeist und Teamspirit. Für uns alle eine aufregende Zeit!
Als wir am nächsten Morgen den Hügel hochrasten, um noch mehr BGOS, Party und Sonne zu tanken, kreuzte ein Haufen Kids unseren Weg, die sich auf dem Rückweg ins Tal gerade hinter einem Jungen drängelten, der abrupt angehalten und auf die leuchtend bunte 4x4 MINI Countryman Shuttle-Flotte für die Teilnehmer der Halfpipe- und Slopestyle-Wettkämpfe gezeigt hatte:
„Der MINI, der MINIIIIIII !"
Mehr als diesen Satz brauchte es nicht, um uns auch den letzten Tag zu versüßen ...
Die Gewinner der Burton European Open 2011 haben das Treppchen schon erklommen, aber für euch geht's jetzt erst richtig los: Ab dem 21. Januar wählt die MINI Community auf Facebook den Snowboarder und die Snowboarderin, die mit dem „Creative Use of Space"-Award ausgezeichnet werden sollen.