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Creative use of space

Nebensaison? Fehlanzeige! (Teil 2) – Das geheime Snowboard-Sommerlager 02. September 2011

 
Burton – The Stash
Schlafende Fische, das Turiner Grabtuch, Wandernde Felsen - neben diesen großen Rätseln denkt das MINI Space Team in diesen Tagen auch darüber nach, was wohl passiert, wenn sich das Wetter auf der Welt jährlich um 180 Grad dreht; Winterpisten werden grün, Sonnenstrahlen überfluten die Hänge, auf denen Ziegen in ländlicher Idylle grasen. All die Zeit, die wir in der letzten Saison für die BGOS mit MINI auf den Pisten verbrachten, hat uns darüber nachdenken lassen, (während wir im Sonnenschein am Pool eine Limo geschlürft haben, versteht sich) was eigentlich passiert, wenn der Schnee geschmolzen ist. Was ist mit den Yetis? Schippern sie zur Südhalbkugel hinunter, nach Chile und Neuseeland, oder verstecken sie sich in dunklen Hütten auf ihrem Heimatberg und essen sich an Vieh satt, das sich an saftigen Sommerwiesen schön fett gefressen hat?
 
Wir haben die Experten befragt. Es stellt sich heraus, dass die Crew von Burton Snowboards genau weiß, was im Sommer auf den Pisten los ist. Ein paar Leute aus ihrer Crew stellen zusammen mit anderen Snowpark-Teams T-Shirts zur Schau, begeben sich mit Kettensägen, Treckern und Profiboardern im Schlepptau auf den Berg, um eines der aufregendsten und herausforderndsten Terrains des Winters zu entwerfen und zu gestalten. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, dem Big Mountain Freestyle einen nachhaltigen, grünen Ansatz zu verleihen. Ihr Konzept nennen sie The Stash (Deutsch: Geheimversteck).
 
The Stash lässt die Natur das Bild bestimmen. Der Kerngrundsatz von Burtons Vision für das Projekt ist, dass der heutige Freestyle in den Wäldern geboren wurde, und dass " seine Weiterentwicklung in ihrer klarsten Form auch dort bleibt." Die Idee ist, Snowboardanlagen zu zerlegen - seine Schienen, Grate, Betonträger und ikonischen Halfpipes - und wieder in die Wildnis zu verlagern, etwa so wie man es mit einer Schildkröte machen würde, die in einem Hinterhof außerhalb der Stadt aufgewachsen ist, oder mit einer Boa Constrictor und dem Amazonas Dschungel, wenn sie vorher nur ein Leben in einem Tattoo-Studio in Baltimore gesehen hat.
 
Jake Burton, der Gründer von Burton Snowboards und herausragender Wegbereiter des Sports erklärt uns das Konzept im Detail: "Snowboarder wie Craig Kelly und Johan Olofsson haben mich immer inspiriert, sie sind bei ihren Big Mountain Runs so fließend und kreativ, lassen Freestyle-Bewegungen miteinfließen und bauen auf ihrem Weg nach unten verschiedene natürliche Gegebenheiten mit ein. Genau darum geht es bei The Stash. Mit Freunden hinunterfahren, Tricks verbinden und mit natürlichen Objekten wie Bäumen, Baumstümpfen, Löchern und Böschungen kreativ werden."
 
 
 
 
Jeff Boliba Jeff Boliba Jeff Boliba Jeff Boliba
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Sommerliches Sägen mit Bob King: Kreative Holzschnitzerei vom Meister persönlich
Sommerliches Sägen mit Bob King: Kreative Holzschnitzerei vom Meister persönlich
© Gabe L'heureux
 
 
Im Sommer schlängeln sich Schlangen umher
Im Sommer schlängeln sich Schlangen umher
© Burton Snowboards
Die Stash-Anlage beim Jackson Hole in Wyoming ist mit dem legendären Kettensägenkünstler Bob King in Kontakt getreten, der 20 einzigartige Holzskulpturen schnitzte, die nun zu den Merkmalen der Bahn gehören und das bekanntlich herausfordernde Geländes rund ums Jahr behüten sollen. Seit seiner Entlassung bei Boeing vor mehr als 10 Jahren widmet sich King dem Schnitzen nun in Vollzeit - und würde es immer wieder tun. Bei internationalen Wettbewerben gewinnt er mit seinen Werken immer wieder den ersten Preis bzw. ergattert einen Platz auf dem Siegertreppchen.
 
Der Stash hat immer die Zukunft der Berglandschaft im Hinterkopf und verwendet nur heimische Bäume (die bei Sturm oder auf natürliche Art gefallen sind) und Fundstücke, um den Eingriff in die Natur gering zu halten. All die kreativen Elemente, die der Berg zu bieten hat - natürliches Terrain, heimische Holzprodukte und ortsansässige Helden, die über das nötige Know-How für solch fortschrittliche Wintersportanlagen verfügen -laufen hier zu Höchstleistungen auf. Sobald der Winter da ist, kommen schließlich auch die Fahrer. Die Ergebnisse zeigen eine erstaunliche Entwicklung des Sports - ein „Zurück zu den Ursprüngen", welches von all den kreativen Neuerungen geprägt wurde, die stattgefunden haben, seit Legenden wie Kelly und Jake dem Sport zum ersten Mal weltweite Aufmerksamkeit verschafft haben. Der Freestyle, den Ihr im Winter bei den Abfahrten sehen werdet, besteht nicht aus 1080° Rodeo Flips oder Double Corks, er ist eher wie ein großer, schön sanfter 180er Backside 180s, wie Fastplants oder unfassbar weite Jumps.
 
 
 
 
Jeff Boliba Jeff Boliba Jeff Boliba Jeff Boliba
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Crew-Mitglied Jussi Oskansen begutachtet das Terrain
Crew-Mitglied Jussi Oskansen begutachtet das Terrain
© Jeff Boliba
 
 
the stash
Während der Großteil der Welt den süßen Geschmack des Sommers fern der Berge genießt und Snowboardschuhe gegen Flip-Flops eintauscht, macht ein engagiertes Profi-Team unermüdlich geistige Trockenabfahrten durch hochalpines Terrain, setzt anschließend Trucker Caps auf und steckt sich geschäftig Stifte hinters Ohr - ein Streben nach einem endlosen Winter. Der Aufbau kann richtig harte Arbeit sein - ein weiteres Beispiel dafür, dass diese bescheidenen Workaholics keine Nebensaison kennen.
 
In Killington, Vermont - dem Heimatgebirge des Burton Snowboard Headquarters - ist die Stash-Abfahrt fast einen Kilometer lang, bietet bewaldete Lichtungen, Baumstämme, aufgehäufte Rampen und Pillow Lines. Es enthält außerdem urbane Freestyle-Elemente wie Stufen (aus Holz natürlich) sowie einen Zaun zum Jibben.
 
 
 
 
Burton – The Stash
 
 
Das Juwel des Geländes ist ein typischer Vermonter „Sugar Shack", auf dem gejibbt und gejumpt werden kann. Innen ist ein Miniatur-Museum inklusive Zeitstrahl über die Geschichte des Snowboardens in Vermont, zusammen mit Vintage Snowboard-Ausrüstung und Fotos.
 
Durch all das wird das Ganze so großartig real gehalten, die Verbindung mit den Begründern und denen, die dem Snowboarden die so wohlverdiente Anerkennung als expressiver, künstlerischer Beitrag zur Welt des Sports verschafft haben, besteht nach wie vor. Vor nicht allzu langer Zeit gab es Leute, die ihre Boards in zwei Teile gesägt haben, nur um sie oben auf dem Hügel wieder zusammenzuschrauben; so sind sie an Orten wie New Mexicos berühmt-berüchtigtem Taos gefahren, das dem Snowboardsport erst vor zwei Jahren seine Türen geöffnet hat. MINI Space zieht den Hut vor denen, die sich während der Nebensaison für eines abgerackert haben: für Bretter, die die Welt bedeuten.
 
Den Stash gibt es in Killington, Vermont; Jackson Hole, Wyoming; Northstar-at-Tahoe, Kalifornien; Avoriaz, Frankreich; The Remarkables, Neuseeland und Flachauwinkl Resort, Österreich. Weitere Informationen auf www.thestash.com.
 
 
Links zum Thema:
MINI & Burton auf MS
Die BGOS präsentiert von MINI
Burton Snowboards
Burton auf Faceboook
Burton auf Twitter
The Stash
 
 

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