In der Berliner Friedrichstraße leuchteten am letzten Donnerstag Abend bereits in allen Schaufenstern festliche Lichterketten, und unter den Einkäufern herrschte eine fröhliche Weinachtsstimmung. Doch zwischen den vornehmen Kaufhäusern und Designer-Läden, in der schick-ausgestatteten MINI Niederlassung, war die Atmosphäre gelassen, und es fand ein angeregter Gedankenaustausch über die Mobilität der Zukunft statt.
Hier sammelten sich die MINI E Testfahrer des "MINI E Berlin - powered by Vattenfall" Programms, die das gründliche Bewerbungs-Verfahren überstanden haben, um das Elektrofahrzeug von MINI sechs Monate lang auf den Straßen von Berlin testfahren und damit ein Stück Zukunft mitgestalten zu können. Da diese erste Phase des insgesamt einjährigen Pilotprojekts im Dezember offiziell zu ihrem Ende kommt, hatte dieses intime Event zwischen den MINI E Fahrern, ihren Begleitungen, und ausgewählten Mitgliedern von BMW Group und Vattenfall Europe die Stimmung einer Abschiedsfeier.
Bistro-Tische und Barhocker bildeten Gesprächsinseln, die neben einem Hors-D'Oeuvre-Buffet zugleich entspannt und elegant wirkten und die Fahrer dazu einlud, sich kennenzulernen und über einem Gläschen Wein ihre Erfahrungen und Eindrücke untereinander auszutauschen.
Als einziges Medium durfte MINI Space bei diesem einmaligen Abend dabei sein, um die Berliner MINI E Fahrer ein bisschen kennenzulernen. Und was haben die Fahrer im Endeffekt über diese Erfahrung zu sagen? Fahrer Manfred Szepaniak fasste den Gesamteindruck gut zusammen: "Es ist halt wirklich Begeisterung auf ganzer Linie, egal, mit wem man spricht."
Obwohl die Projektteilnehmer viele unterschiedliche Gründe hatten, sich für den MINI E Feldversuch zu bewerben, waren sie in der Tat alle in ihre Autos verliebt. Für Sabine Wisotzky war das Elektrofahrzeug eine besondere Geburtsagsüberraschung von ihrem Mann. Und war es das richtige Geschenk? "Genau!...Es macht Spaß, mit dem Auto zu fahren." Britta Kraushaar trat dagegen aus reiner Neugier in das Projekt ein: "Ich probiere einfach gerne neues aus...", hatte aber ein ebenso positives Erlebnis: "[Es ist] Fahrspaß pur...wie fliegen!"
Natürlich waren die meisten Teilnehmer schon von vornherein an Elektrofahrzeugen interessiert. "Mich begeistert die Idee, emissionsfrei und lärmfrei durch den Straßenverkehr zu fahren," sagte Boris Schmidt. Auch für Prof. Dr. Frank Behrendt war es damals keine schwere Entscheidung: "[Ich bin] Sprecher der Energieforschung hier an der Technischen Universität Berlins, also da habe ich ein hohes Maß an profesionellem Interesse daran."
Und seine professionelle Meinung? "Das Interessante, das Andere war diese Rekuperation der Bremsenergie. Wenn man den Fuß vom Gaspedal nimmt, tritt ein relativ starker Bremseffekt ein, der dann der Stromwiedergewinnung für die Batterie dient. Nach ein, zwei Tagen merkt man, dass man dann eigentlich durch die Stadt fahren kann, ohne das Bremspedal überhaupt zu benutzen." Und außerdem? "Die Problemlosigkeit des elektrischen Fahrens hat mich überrascht!"
Dass dieses durchaus positive Erlebnis bald vorbei sein würde nahmen viele Teilnehmer schwer, doch noch mehr erzählte man von der positiven Vorstellung für die Zukunft des Elektrofahrzeugs, die man während der Zeit im MINI E erworben hatte.
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