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Creative use of space

Schön und gefährlich: Nürburgring Nordschleife 07. September 2010

Was Paris für die Mode, Mailand für das Design und New York für die Kunst ist, ist das kleine 165 Einwohner zählende Örtchen Nürburg für den Motorsport: Ein Mekka, ein Epizentrum. Der Grund: Um dieses Dorf in der Eifel (Deutschland) führt eine Rennstrecke, die in Layout und Länge weltweit einmalig ist. 20,832 Kilometer lang, 73 Kurven, rund 300 Höhenmeter liegen zwischen ihrem tiefsten und höchsten Streckenpunkt und dazwischen bis zu 16% Steigung und 11% Gefälle. Ihr Name: Nürburgring Nordschleife.
 
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Das Layout der legendären Nürburgring Nordschleife
 
 
Grund genug für MINI Space am 14./15. August im Rahmen der weltgrößten Veranstaltung rund um den historischen Motorsport, dem AvD Oldtimer Grand Prix, diese Rennstrecke zu besuchen und ihrem Mythos auf den Grund zu gehen.
 
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Klassiker
 
 
Im Rahmen dieser phantastischen Veranstaltung findet aktuell auch eine Rennserie statt, die MINI Challenge. Optimale Voraussetzung für MINI Space also, nicht nur rennsportbegeisterte Menschen, sondern auch Fans und Freunde der Marke MINI nach dem Lebensgefühl Nürburgring Nordschleife zu befragen.
 
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MINI Challenge
 
 
Zum Beispiel Jürgen Dlugosch, Urgestein der Classic Mini Szene und mit etlichen Rennkilometern auf der Nordschleife gesegnet. Er antwortet nahezu philosophisch auf unsere Frage:
 
"Eigentlich müsste man die Nordschleife hassen, denn diese Rennstrecke ist unberechenbar. Jedes Grad Temperaturschwankung, jede Veränderung im Sonnenstand und jede noch so kleine Wolkenbildung verändert den Zustand der Strecke von Runde zu Runde. Trotzdem: Wenn man einmal diesen Kurs befahren hat, kommt man nicht mehr von ihm los. Es ist eine Sucht und Formel 1 Weltmeister Jackie Stewart hat diese Hassliebe mit zwei Worten auf den Punkt gebracht: Grüne Hölle."
 
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die Grüne Hölle
 
 
Das sieht Chris Leukers, MINI Außendienstmitarbeiter, genauso, doch ihn fasziniert noch etwas anderes: "Ich befahre leidenschaftlich gerne den Nürburgring im Rahmen von Touristenfahrten. Touristenfahrten sind etwas Einmaliges, denn man darf mit seinem Privatwagen eine Rennstrecke unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung unter die Räder nehmen. Auf dem Parkplatz der entsprechenden Zufahrt sieht man immer faszinierende Gegensätze. Fahrer, die tausende von Runden an Erfahrung haben, aber auch Novizen, die vielleicht nur einmal im Leben eine Runde auf der Nordschleife absolvieren wollen. Außerdem trifft man Besitzer von exklusiven Supersportwagen genauso wie Fahrer von liebevoll in Eigenleistung umgebauten Kleinwagen - und sie alle verbindet die Leidenschaft Nordschleife. Es ist wie Kaviar trifft Currywurst."
 
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Kurz vorm Rennen: Currywurst mit Pommes Frites. Die sogenannte "Rennwurst"
© Darcy Schott
 
 
Currywurst ist dabei ein gutes Stichwort, denn zu einem guten Rennwochenende gehört eine sogenannte "Rennwurst", also eine Currywurst mit Pommes Frites. Das erklärt uns zumindest Thomas Würtenberger, Chef des MINI Clubs International Office und Bewunderer des Nürburgrings.
 
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Thomas Würtenberger im Gespräch mit Hendrik Veith Team GIGAMOT MINI Challenge
 
 
Alex Arendt, MINI- und Nordschleifen-Fan, verzichtet auf die Rennwurst und sitzt lieber in seinem MINI One, mit dem er bereits mehrere hundert Runden auf der legendären Rennstrecke zurückgelegt hat und verrät auch den Grund für den Verzicht: "Ich halte es mit Steve McQueen, der sagte >It's only when I'm going fast in a racing car or on a bike that I can really relax< und so geht es mir auch. Ich kann mich herrlich bei meinen Runden auf der knapp 21 Kilometer langen Strecke entspannen und Energie tanken."
 
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Oldtimer Grand Prix 2010: Der MINI E als Safety Car für die MINI Challenge mit seinem Bobby Car als kleinen Bruder
© Thomas Würtenberger
 
 
Doch man muss nicht nur auf der Rennstrecke unterwegs sein, um ihrem Reiz zu erliegen. Auch Außenstehende zieht sie in ihren Bann. Oliver Wegen, zum Beispiel, der als Motorsportphotograph eigentlich alle Blickwinkel auf das Kurvenlabyrinth kennt. Er meint: "Obwohl England für sich in Anspruch nimmt, "Home of Motorsport" zu sein, gibt es nur eine Strecke "who seperates the men from the boys": Die Nordschleife. Es fasziniert mich an einem solch historischen Ort Rennen zu schauen. Es ist einfach die schönste und gefährlichste Rennstrecke der Welt."
 
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24h Rennen 2008: Mini in der Anfahrt zur überhöhten 270 Grad Kurve Karussell
© Oliver Wegen
 
 
Dabei ist diese Rennstrecke nicht nur eine der schönsten und gefährlichsten, sondern auch eine der ältesten. Bereits 1927 startete der Rennbetrieb und was damals als Projekt zur Förderung der strukturschwachen Eifelregion begonnen wurde, ist heute tatsächlich ein nicht mehr wegzudenkender Wirtschaftsfaktor für die Region. Doch die Nürburgring Nordschleife ist weit mehr. Sie ist ein Mythos und für viele Ausdruck eines Lebensgefühls. Das bewies auch der Besuch von MINI Space beim Oldtimer Grand Prix, denn alle Befragten hatten eins gemein: Diesen seltsamen Glanz in den Augen, wenn sie begannen von der Rennstrecke zu schwärmen.
 
Weitere Links:
AvD-Oldtimer-Grand-Prix
MINI Challenge
DGHKlassik Motorsport
Oliver Wegen: Ring Fotograf
 
 
 
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