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Creative use of space

Profil des Monats: Zoltán Balogh 28. Juni 2012

Zoltan Balogh
 
 
Zoltán Baloghs sonnendurchtränkte Fotografie ist ein visuelles Festmahl für die Augen. Der ungarische Fotojournalist hat das angeborene Talent, Menschen und Orte in ihrem natürlichsten und ungekünstelten Zustand einzufangen und das Alltägliche und ansonsten Unauffällige in Bilder zu verwandeln, die Dich ins Stocken bringen. In den letzten Jahren hat wurde seine Arbeit mit über 100 Auszeichnungen gewürdigt und war in Ausstellungen auf der ganzen Welt zu bewundern, einschließlich London, New York und Bangalore, Indien.
 
Scharfsichtige MINI Space Fans erinnern sich womöglich an Zoltán als den Gewinner unseres "All Together Now" Designwettbewerbs. Dank seinem gekonnten Umgang mit der Kamera gewann Zoltán den Trip seines Lebens zu MINI United in Südfrankreich. Doch es ging bei dieser Reise nicht nur um den Spaß unter mediterraner Sonne, denn wir haben ihn beauftragt, das Event durch seine einzigartige Linse festzuhalten. MINI Space hat den Mann hinter der Kamera kennengelernt und wir freuen uns, Euch die Mühen von Balogh‘s Côte d'Azur Reise zu präsentieren.
 
Zoltan Balogh
 
 
Erzähl uns doch zunächst einmal von Deinem Trip zu MINI United. Bist Du vorher schon mal bei einem MINI Event gewesen?
Der Trip zu MINI United 2012 war wirklich toll, ich war so dankbar, dass ich eingeladen wurde. Ich bin mit meiner Freundin von Ungarn aus gereist und wir sind spätabends in Marseille angekommen. Wir waren gerade in den Zug eingestiegen als dieser auf einmal anhielt und zurück zum Bahnhof fuhr! Wir hatten jedoch das Glück, dass der Vater eines anderen Passagiers uns vom Bahnhof nach Hause gefahren hat. Um die Transportprobleme zu lösen, mietete MINI uns ein Moped und am nächsten Tag waren wir bereit für das MINI United Festival und die wunderschöne Umgebung.
 
Die Fahrt zum Circuit Paul Ricard in Le Castellet führte uns über diese labyrinthartige, kurvenreiche Gebirgsstraße und machte total Spaß. Nina von MINI hat uns persönlich durch das Festival geführt und als kleine V.I.P.-Behandlung durften wir backstage The Rifles kennenlernen. Ich war vorher noch nie bei einem MINI Event und die unendlich vielen unterschiedlichen MINIs zu sehen, war wirklich faszinierend.
 
Nachdem ich eine MINI-Fotoreihe der ganzen Autos gemacht hatte, reisten wir zurück an die Küste, wo mir sehr viele gute Aufnahmen der französischen Riviera gelangen. Ihr könnt die ganze Geschichte meiner Reise anhand von Bildern auf meinem Fotoblog sehen.
 
Zoltan Balogh
 
 
Dein Fotoblog hebt sich durch einen markanten, kontrastreichen Stil hervor und Du scheinst Deine Freude an natürlichem Licht zu haben. Dabei ist direktes Sonnenlicht eines der schwierigsten Arbeitsmedien – ist das eine bewusste Entscheidung?
Ja, es ist schwierig, aber mittlerweile bin ich daran gewöhnt. Ich liebe es, mit dieser Art von Licht zu arbeiten, menschliche Silhouetten wiederzugeben und die Art einzufangen, wie sie sich bewegen. Ich verwende optische Verlaufsfilter, um die Intensität des Sonnenlichts auszugleichen; nur so lässt sich dieses Kontrastlevel zwischen intensivem Licht und Schatten handhaben.
 
Zoltan Balogh
 
 
An welchen Projekten arbeitest Du aktuell?
Ich mache jeden Tag Fotos, also ist es weniger ein Hobby als vielmehr ein Großteil meines Lebens. Aktuell arbeite ich parallel an vier oder fünf kommerziellen Dokumentations-Projekten. “Expired Time” ist eine Dokumentation über das Leben von Obdachlosen in den Außengebieten Budapests. Ein anderes Projekt handelt von der alltäglichen Not eines jungen Paares, das in den Armenvierteln lebt. Bei dieser Arbeit handelt es sich eher um sozialpolitische Dokumentationsfotografie. In den letzten paar Tagen habe ich gerade zwei neue Projekte begonnen; eines spielt in einer Erziehungsanstalt für Mädchen und das andere beschäftigt sich mit Drogenabhängigen, die sich spritzen. Aber nicht meine ganze Arbeit dreht sich um solch krasse Themen – es gibt auch unbeschwertere Themen, wie etwa meine Fotos eines Altenheims für ehemalige Nonnen. Das alles sind Langzeitprojekte, aber eine gute Story kann auch an einem Tag abfotografiert werden – man weiß nie.
 
Zoltan Balogh
 
 
Das Thema analog vs. digital wird heutzutage heiß diskutiert. Auf welcher Seite der fotografischen Kluft stehst Du?
Ich mache im Grunde beides. Ich liebe es, mit Filmen zu arbeiten und geduldig auf die Ergebnisse zu warten. Es ist ein komplett anderes Gefühl, als über alles die sofortige Kontrolle zu haben. Ich verwende sowohl 35mm Film- als auch 6x6 Medien-Formate. Das meiste meiner persönlichen Arbeit wurde auf Film aufgenommen, aber es ist unterschiedlich und hängt zum großen Teil von meinen ersten Eindrücken der Umgebung in der ich fotografiere, ab. Aber die Digitaltechnik hat den Vorteil der einfacheren Nachbearbeitung und bietet mir damit ein breiteres Spektrum. Ich bevorzuge digital, wenn ich bei meinen täglichen Aufnahmen unerwarteten Motiven begegne. Aber wenn mir ein Projekt ernst ist, verwende ich Filme.
 
Zoltan Balogh
 
 
Klick auf ein Bild, um zur Gallerie zu kommen (12 Bilder)
 
Ihr möchtet selbst zur Kamera greifen? Tretet in Zoltáns Fußstapfen und macht mit beim MINI Space Hintergrundwettbewerb Strength in Numbers. Es gibt immer eine neue Chance, wertvolle Preise zu gewinnen und Deinen Namen zu veröffentlichen. Jetzt teilnehmen!
 
Links zum Thema:
Zoltán Balogh MINISpace
Zoltán Balogh Blog
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Pa Ul
gepostet von: Pa Ul | 24.07.2012 00:24
 
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