Für die meisten Kopenhagener sind die drei Fußgängertunnels in der Nähe der Innenstadt-Seen einfach nur unterirdische Betonpassagen, die man schnell durchquert. Die 28-jährige Mie Hørlyck Mogensen aber sieht in ihnen verborgene Paradiese.
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Sie und befreundete Tunnelaktivisten wollen die grauen Röhren in Räume für Partys, Performances und Konzerte verwandeln. Die Wände sollen frische Farbe bekommen und neu beleuchtet werden - und für Ausstellungen talentierter junger Künstler oder Lichtinstallationen dienen. Dafür entwerfen sie flexible Möbel, die an der Wand hängen, sei es als DJ-Pult, als Bühne, als Sitzgelegenheit oder auch als Kletterelement. „Die überdachten Tunnels bieten einfach unendlich viele Vorteile - vor allem in unserem skandinavischen Klima mit viel Regen und Wind. Eigentlich ist es immer ein großes Risiko, ein Open-Air-Konzert zu veranstalten, aber nicht, wenn man es einfach in einen Tunnel verlegt!", sagt Mie Hørlyck Mogensen.
Die ganze Story von Gudrun Marie Schmidt in der Kopenhagen-Ausgabe des MINIInternational Magazins.