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14. August 2008 RSS

Frisches Blut für Kopenhagens Meat City

Die Hallen der Kopenhagener Meat City haben eine blutige Geschichte: Im Stadtteil Vesterbro wird seit langem mit frisch geschlachtetem Fleisch gehandelt, doch wo immer eine Fleischerei schließt, besetzen Kreative die leer stehende Räume. 
 
Grüne Licht-UFOS von Olafur Eliasson überm Tresen der Karriere Bar.
Grüne Licht-UFOS von Olafur Eliasson überm Tresen der Karriere Bar.
Die Meat City zieht Projekte an, die andernorts zu laut, zu bunt oder zu ehrgeizig wären. Zu den Pionieren gehörte der experimentelle Fernsehsender TV 2 Zulu, dem bald die Ökobäcker von Kreative Kager folgten.
 
Inzwischen ziehen Grafiker, Architekten und Modekollektive nach. Die Initiative Warehouse9 bietet der Subkultur Unterschlupf, das für seine Feste bekannte Kollektiv AiAiAi verwandelte ein altes Käselager in eine Cafeteria und Bar.
 
Frühmorgens sitzen die übrig gebliebenen Metzger im Café Karriere, das von Künstlern eingerichtet wurde.Die UFO-artigen Lampen etwa hat Olafur Eliasson entworfen. Nebenan befindet sich V1, die Galerie von Jesper Elg mit junger dänischer Straßen- und Collagenkunst neben Arbeiten internationaler Schwergewichte wie Jenny Holzer, Banksy und Futura.
 
 
 
 
Szenetreff in der Meat City: Café und Bar Karriere. Jesper Elg, Gründer der Avantgarde-Galerie V1. Ausstellung in der V1-Galerie. Treffpunkt Kunst: Die V1-Galeria.
Klick auf ein Bild, um zur Gallerie zu kommen (9 Bilder)
 
Die ganze Story von Djuna Barnes in der Kopenhagen-Ausgabe des MINIInternational Magazins. 
 
 

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