Tiefe Grooves, Electro Trash und ultra-langsame „Musik der Stille" - wer glaubt, im Ruhrgebiets gäbe es nur gradlinigen Rock, Love Parade und Bochum-Fan Herbert Grönemeyer, liegt völlig falsch. Die Musikszene ist innovativ, mutig und ausgesprochen eigenwillig.
Näd Mika macht Electro Trash Pop vom aller Gemeinsten. Wer braucht da noch die Chicks on Speed oder Peaches?
Die Musikszene ist innovativ, mutig und ausgesprochen eigenwillig. Carsten Helmich, Initiator des wohl wichtigsten Musikfestivals der Region, der Juicy Beats in Dortmund: „Hier gibt es eine ausgeprägte Club- und Independentszene, in der es zur Zeit richtig abgeht. Deep House ist das Markenzeichen der Region geworden, genau diesen Sound bauen plötzlich Acts wie die Fantastischen 4 in ihre Produktionen ein."
Dafür stehen Namen wie Westpark Unit und Peter Gun aus Dortmund sowie der junge Essener Manuel Tur. Näd Mika macht Electro Trash wie eine Reinkanation der jungen Nina Hagen back from outer space, Schwefelgelb und Freakatronic aus Essen mixen Einflüsse von New Wave mit Performance-Kunst und die Mülheimer Band Bohren & der Club of Gore feiert europaweit Erfolge mit loungig-jazziger, leicht düsterer Musik in zeitlupenhaftem Tempo. In dem riesigen Ballungsraum an der Ruhr haben ganz viele Musikrichtungen eigene Szenen entwickelt.
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Lesen Sie den ganzen Artikel von Peter Liffers in MINIInternational „Metropole Ruhr"