Schwarz ist cool. Schwarz lackierte Fingernägel, dramatisch umflorte Augen, düstere Kleider - Gothic ist angesagter denn je. Auch die internationalen Modedesigner treiben ihr Spiel mit der Angst, aber die, die wirklich zur Szene gehören, kaufen ihre Kleider nicht bei Givenchy, Dolce & Gabbana oder Alexander McQueen, sondern - in Duisburg.
Jede Farbe ist gut, so lange sie schwarz ist.
In 19 Länder von England bis Österreich liefert das Unternehmen mit dem schaurigen Namen „Aderlass" authentische Gothic-Mode in mehreren Modelinien. „Unser Input kommt aus der Szene, oft auch aus der Kooperationen mit Bands wie Oomph! und Unheilig", erklärt Gordon Wienkötter, der mit seinem Partner Henning Volk seit Anfang der Neunziger im Geschäft mit der Zombie-Mode ist. Die Must-Haves der Saison? Ganz klar: Für Frauen entweder bodenlange Kleider oder extrem kurze Röcke und die schwarzes Tutus der Band „Lola Angst", für Männer elegante Mäntel, Anzüge und Gehröcke- natürlich alles im schwärzesten Schwarz. Und warum kommt das alles ausgerechnet aus dem Ruhrgebiet? „Wir sind als Kinder des Ruhrpotts ein wenig frecher und vielleicht mutiger, einfach weil das hier so ist", sagt Henning Volk.
Klick auf ein Bild, um zur Gallerie zu kommen (4 Bilder)
Lesen Sie den ganzen Artikel von Anne Urbauer in MINIInternational „Metropole Ruhr"