Kopenhagen ist Nummer eins - die lebenswerteste Stadt der Welt. Das hat das britische Magazin „Monocle" in der Juli-Ausgabe 2008 festgestellt. Es ist eine Metropole des Designs in einem der innovativsten Länder der Welt, hat in der Meat City ein neues In-Viertel und begeistert mit der extrem guten Laune seiner Einwohner. Und bis 2015 will die dänische Hauptstadt auch noch „the world's leading environmental capital" werden.
Kanäle, Schiffe und Brücken prägen das Stadtbild. Beliebter Treffpunkt ist der Nyhavn mit vielen Bars und Restaurants.
Kopenhagen ist eine von vier „sustainable cities", die das MINIInternational Magazin in diesem Jahr vorstellt. Die Stadt entwickelt großen Ehrgeiz in Sachen Nachhaltigkeit, setzt alles daran, ein Vorbild zu sein. Nachhaltigkeit geht weit über Ökologie hinaus: Nach der Definition des berühmten Architekten und Centre-Pompidou-Miterbauers Richard Rogers gehören zu einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept auch Chancengleichheit, Ästhetik, Förderung von Kreativität, schnelle Kommunikation und Mobilität, kurze Wege und kulturelle Vielfalt.
Die Innenstadt von Kopenhagen bei Nacht.
Kopenhagen verfolgt dieses Ziel, typisch skandinavisch, mit gesundem Pragmatismus und großer Energie, mit hoher Kompetenz für Architektur und Design und mit viel Spaß.
Die Stadt hat einiges zu bieten: spannende Modedesigner wie die coolen Jungs von Wood Wood, Musiker wie Tomas Barfod und Whomadewho mit ihrem futuristischen Italo-Disco-Sound, Designfirmen wie Mater, die nicht nur schöne Accessoires produzieren, sondern damit auch Gutes tun, oder die skurrilen Art-Girls von Ingen Frygt in ihren absurd-erotischen Kostümen.
Im neuen Szeneviertel, der Meat City, treffen sich morgens Metzger und späte Nachtschwärmer im Café Karriere; die Künstlerin Mie Hørlyck Mogensen macht aus düsteren Tunnels fröhliche Orte der Begegnung, und die jungen Architekten Bjarke Ingels, Julian De Smedt, Dorte Mandrup oder Lene Tranberg bauen Wohnhäuser, Kindergärten, Theater wie das Königliche Schauspielhaus am Hafen oder ganze neue Viertel wie das Carlsberg-Quartier, die nicht dem Image dienen, sondern vor allem den Menschen gefallen, die dort leben, arbeiten und sich vergnügen.
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Und auch ökologisch ist die Stadt weit vorn: Das Wasser ist so sauber, dass man im Sommer in einem stylishen Hafenbad schwimmen kann. 97 Prozent der Haushalte sind an die Fernwärme angeschlossen, und die Offshore-Windfarm Middelgrunden gehört der Stadt zusammen mit 8.500 Kopenhagenern, die mit der unerschöpflichen Windenergie inzwischen auch Profit machen.
So hat sich Kopenhagen den Spitzenrang in Sachen Lebensqualität wirklich verdient.
MINIInternational ist das Lifestyle-Magazin von MINI. Es erscheint seit 2001 viermal im Jahr im Verlag Hoffmann und Campe und porträtiert in jeder Ausgabe eine kreative Stadt, in der sich aktuell besonders viel bewegt. 2008 sind es die Städte Kyoto, Kopenhagen, San Francisco und Essen/Ruhrgebiet. MINIInternational erscheint mit einer Auflage von 230 000 Exemplaren in fünf Sprachen. Abo und Probehefte gibt es hier.
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