San Francisco könnte für Amerika werden, was Antwerpen für Europa ist: eine Brutstätte für junge Modedesigner. Und eine ist dann in jedem Fall mit dabei: die erst 24-jährige Amy Sarabi.
Aufstrebendes Talent: Amy Sarabi
Bei ihrer bisher einzigen Kollektion ließ sich Sarabi von den Lamellen eines Pilzes inspirieren, die sich als runde Einsätze am Dekolleté ihrer „Mushroom Collection" wiederfinden. Amy Sarabi geht es um „Sequenzen, wie sie in der Natur häufig vorkommen. Ich wollte einen Pilz mit Stoff nachahmen."
Tagsüber arbeitet Sarabi für die Männerlinie von Old Navy. Mit einem Stipendium fuhr sie in diesem Sommer nach Europa und besuchte Modeschulen wie ESAA Duperré in Paris und Festivals für junge Designer in Hyères und in Triest, wo MINI einen Fotopreis sponsert. Sie liebt den Stil des Belgiers Martin Margiela und bewundert den Zyprioten Hussein Chalayan, neuer Creative Director bei Puma. „Wie er Technologie und Mode verbindet, halte ich für eine maßgebliche Reflexion unserer Zeit."
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Sarabi wuchs in Texas auf. Die Sommer verbrachte sie bei einer Tante in San Francisco, die Schneiderin ist. Danach absolvierte sie dort das California College of the Arts. Ihre zweite Kollektion wird von Tannenzapfen inspiriert sein, aber sie lässt sich Zeit damit. „Ich möchte, dass meine Mode auch nach zehn Jahren noch interessant ist und als Spiegelbild meiner Generation verstanden wird."
Lesen Sie die ganze Story von Anne Urbauer in MINIInternational San Francisco.