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15. August 2008 RSS

Keine Furcht vor dieser Art Girls: Ingen Frygt machen aus Trash aktuelle Pop-Kunst.

Sie kennen "keine Furcht" und nennen sich auch so: "Ingen Frygt", das sind Anna María Helgadóttir, Hannah Heilmann und Sigrún Gudbrandsdóttir.
 
Das Künstlerkollektiv Ingen Frygt mit überbetonten Geschlechtsmerkmalen (Untitled, 2007).
Das Künstlerkollektiv Ingen Frygt mit überbetonten Geschlechtsmerkmalen (Untitled, 2007).
© Asger Carlsen
 
Unbekümmert, selbstbewusst und frech posieren die Art Girls mal mit absurden schwarzgelockten Unterleibsperücken, mal eingepackt in Klarsichtfolie. Sie verarbeiten Trash - realen Müll, aber auch (am liebsten weibliche) Rollenklischees - zu Konzepten für Ausstellungen. Das Resultat ist - so sagen sie selbst - „aussagekräftige Popkunst". Damit haben sie auf der Art Basel Miami Beach und auf der Londoner Frieze Art Fair reüssiert und gelten als  wichtigen Impulsgeber für Kopenhagens unkonventionellen Kunstszene. 
 
Installation von Ingen Frygt, vorgestellt auf der Art Art Basel Miami 2007. Detail einer Arbeit von Ingen Fryt, gezeigt in der Einzelausstellung ‘Id’ aimt Dunkers Kulturhus, Helsingborg, Schweden Die drei Art Girls Anna Maria Helgadóttir, Hannah Heilmann, Sigrún Gudbrandsdóttir im Werk namens Gangurovon 2005. Die „Strip Bar Installation“ des Trios (Kopenhagen, 2006).
Klick auf ein Bild, um zur Gallerie zu kommen (8 Bilder)
 
Warum sie so provokant posieren? „Wir sterben vor Langeweile, wenn Fotografen uns wie eine leckere Girlgroup darstellen möchten. Da ziehen wir uns lieber einen falschen Busch und eine Bierdose an", sagen die Drei unisono.
 
Die ganze Story von Otto Lerche in der Kopenhagen-Ausgabe des MINIInternational Magazins.
 
 

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